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   Ich arbeite seit Jahrzehnten für Museen, öffentliche – und private Auftraggeber.

Wir bewahren Kunstgut, pflegen und erhalten es für die nächsten Generationen.

 

Kunstgüter haben oft ein ehrwürdiges Alter und sie leben, durch ihre Eigenart und ihre Aussage.

Dennoch sind sie Alterungsvorgängen unterworfen. Diese Vorgänge sind natürlich, wenn sie keine Schäden hervorrufen.

Man nennt diese Erscheinungen Patina.

Die Patina ist erhaltungswürdig und sollte nur entfernt werden, wenn sie das Kunstwerk so stark beeinträchtigt , dass die Lesbarkeit nicht mehr gewährleistet ist .

Restaurieren heißt deshalb: „nicht wieder neu machen“. Sonst würde der Gegenstand seinen Wert und sein Alter und vielleicht seine Aussage verlieren.

Erforderlich ist daher immer eine restauratorische Voruntersuchung und Dokumentation, die den Gegenstand mit all seinen technischen und künstlerischen Details sowie die Technologie seiner Herstellung erfasst. Weiterhin werden die Schäden beschrieben, die zur Zerstörung des Werkes führen können.

In einem Restaurierungskonzept werden die Maßnahmen zur Beseitigung der Schäden, zur dauerhaften Konservierung und zur optisch und ästhetischen

Wiederherstellung vorgeschlagen und  dann praktisch umgesetzt.

Bei verschiedenen Objekten ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit erforderlich, die  bei komplizierten Aufgabenstellungen Spezialisten einbezieht.

Beim Restaurator verbinden sich daher traditionelles Handwerk, künstlerisches Können , Einfühlungsvermögen und Unterordnung unter die stilistische und künstlerische

Autorenschaft des Kunstwerkes und natur- und kunstwissenschaftliche Ausbildung, sowie Fähigkeiten, die für die Dokumentation in Wort und Bild notwendig sind .

Die Ausbildung von Restauratoren findet daher heute an Hochschulen und Universitäten statt.

Jedes Kunstwerk erfordert eine individuelle Behandlung ,die in  Abhängigkeit  von der Technik, dem  Standort, dem Klima und der Pflege steht. 

Es gibt deshalb, keine Standardlösungen für eine

 Restaurierung.

 

 

 

Mit Pinsel und Schablone der alten Pracht auf der Spur :

Babara Friedrich (v. links) und Ulrich Michel  (v. rechts)

Mit den Praktikantinnen Jovana Glaß, Julia Schmidt,

und Kathleen  Rost (h. rechts)

 

Bemalte Holzkassettendecke aus der  Renaissance im  Schloss Wildeck in Zschopau

Datiert 1546

Deckenmalereien aus drei zeitlich aufeinander folgenden Zeiten 

Untersuchung, Teilfreilegung, Retuschen, Rekonstruktion

Konservierung  und Restaurierung des originalen Wandfrieses mit Grotesken  in Seccotechnik

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Retter puzzeln in der Panzerhalle

Das Kunstwerk" Eherner Koloss mit Feuerstab" im  

güldenen Rahmen gab es nur für einen Augenblick

zu sehen.

 

 

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